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Pop-up-Park verwandelt den Marktplatz in eine grüne Stadtoase

Der Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Mecklenburg-Vorpommern e. V. (FV Galabau MV) hat am 13. Juli im Rahmen der bundesweiten Roadshow „Grün in die Stadt“ mit einem temporären Park den Marktplatz in Schwerin in eine blühende Stadtoase verwandelt. Bürgerinnen und Bürger informierten sich im Rahmen der Podiumsgespräche über Stadtgrün und diskutierten mit Vertretern von Politik und Verbänden, wie Schwerin grüner werden kann. Der Walking-Act „Die Baumfrau“ unterhielt die Besucher, die sich auch an einer Umfrage zum Thema Stadtgrün in Schwerin beteiligen konnten. Als Dankeschön wurden 500 junge Hainbuchen verschenkt.

Olaf Kirsch, Präsident des FV Galabau MV betonte, dass Parks und Grünflächen weit mehr sind als ein „Wohlfühlfaktor“: „Natur in der Stadt verbessert die Luftqualität und das Klima, mildert Hitzewellen sowie Lärm. Städtische Grünflächen sorgen insgesamt für eine höhere Lebensqualität. Dass das Thema auch für die Politik immer wichtiger wird, sieht man auch am neuen Programm ‚Zukunft Stadtgrün‘, mit dem der Bund jährlich 50 Millionen Euro für städtisches Grün zur Verfügung stellt.“


Nonno Schacht, Bereichsleiter öffentliches Grün der Stadtwirtschaftliche Dienstleistungen Schwerin (SDS), stellte besonders die Vorteile von Grünanlagen und Parks für die Bürgerinnen und Bürger von Schwerin heraus: „Das Thema Stadtgrün betrifft uns alle. Es bereichert nicht nur unser Stadtbild, sondern auch unseren Alltag.“


Mit Blick auf die Zukunft hob Robert Erdmann, Vize-Präsident der Bundesvereinigung der Landes- und Stadtentwicklungsgesellschaften e. V. (BVLEG), hervor: „Die grüne Stadt ist das Modell der Zukunft. Immer mehr Menschen werden in Städten leben. Gut gestaltete Grünflächen spielen eine ganz entscheidende Rolle, wenn es darum geht schwächere Quartiere sozial zu stabilisieren und das Image von Stadtteilen zu verbessern.“


Die Roadshow „Grün in die Stadt“ informiert in diesem Jahr in insgesamt zehn Städten über die vielfältigen positiven Aspekte von öffentlichem Grün. Im Mittelpunkt der Tour steht ein temporärer Park, der für jeweils einen Tag zentrale, oft graue Plätze in grüne Stadtoasen verwandelt. Bereits im vergangenen Jahr besuchten mehrere tausend Interessierte diesen „Pop-up-Park“. Unterstützt wird die Veranstaltungsreihe vom Deutschen Olympischen Sportbund e. V. (DOSB) und der Bundesvereinigung der Landes- und Stadtentwicklungsgesellschaften e. V. (BVLEG).


Die Initiative „Grün in die Stadt“, die vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) und seinen Landesverbänden getragen wird, will die Bürgerinnen und Bürger überall in Deutschland für die Bedeutung städtischen Grüns sensibilisieren und verfolgt bis 2020 unter anderem diese Ziele:

• Jeder Bürger soll nicht weiter als 300 Meter bis zur nächsten Grünfläche entfernt wohnen.
• Die Etats für Bau und Instandhaltung von öffentlichen Grünflächen in den Kommunen sollen um zehn Prozent steigen, um der wachsenden Bedeutung von Grün in der Stadt gerecht zu werden.
• Jede Großstadt ab 100.000 Einwohnern soll in einem eigenen Klimaschutzkonzept die Potenziale von Grünflächen für eine klimafreundliche Stadt berücksichtigen. Bürgerinnen und Bürger werden aktiv in die Planung und Realisierung eingebunden.
• Die Neuinanspruchnahme von Flächen soll auf 30 Hektar am Tag begrenzt werden. Langfristig ist ein Netto-Null-Ziel anzustreben.

Auszeichnungen:

• Roadshow „Grün in die Stadt“ 2016:
„Ausgezeichneter Beitrag der UN-Dekade Biologische Vielfalt 2016“

• Initiative „Grün in die Stadt“ 2017:
„Ausgezeichnetes Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt 2017“


Folgende Stationen der Tour „Grün in die Stadt“ stehen noch an:

8. August: Hannover
15. August: Magdeburg
24. August: Mainz
29. August: Köln


Pressefotos zur freien Verwendung (Passwort: grün, Credit: Grün in die Stadt/BGL):

https://cloud.we-do.com/index.php/s/CadXIEOulnaKTz2

„Grün in die Stadt“ ist eine Initiative des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. Die Initiative bündelt Informationen zu vielen positiven Aspekten städtischen Grüns und dient zugleich als Plattform für Dialog und Austausch mit allen Interessierten: www.gruen-in-die-stadt.de.