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Sitzen im Schatten der Eichen

Schüler der 11. Klasse des John-Brinckman-Gymnasiums in Güstrow haben zusammen mit der GaLaBau Firma Silvio Bothe selbstgebaute Sitzbänke um drei Eichen auf dem Schulhof installiert

Die letzten Handgriffe:  Unter Leitung von Peter Stegemann (grünes T-Shirt) werden Löcher in die Fundamente gebohrt. Erik Böckenheuer (Geschäftsführer Schülerfirma, 3. von links) schaut dabei genau hin. Sven Bothe (rechts) bereitet derweil die Bretter vor.

Alle beteiligten Schüler sind Teil der „Schülerfirma“, welche als reale, seit 2005 existierende Firma reale Aufträge annimmt und ausführt, bei welchen es sich in aller Regel um Catering handelt. So bewirtet die Schülerfirma u.a. eine jährlich stattfindende Lehrerweiterbildung sowie weitere kleine Events. Das Bauen und Aufstellen von Bänken gehört dementsprechend nicht zu den standardmäßigen Aufgaben. Vielleicht ist darin der Grund zu suchen, dass die sonst gemischte Besetzung bei dieser Aktion nur aus jungen Männern bestand. Knapp zwei Tage, vom 13. bis 14. Juli, wurden die Sitzgelegenheiten unter Anleitung von Silvio Bothe und seinen Mitarbeitern Peter Stegemann und Sven Bothe (Bruder von Silvio Bothe) hergestellt. So wurden zunächst die tragenden Blockstufen in Beton gesetzt und unbearbeitete Holzblöcke zu Sechsecken geschnitten. Diese mussten im Anschluss geschliffen, gestrichen und auf die Fundamente geschraubt werden. Im letzten Schritt wurde um jede Bank Mutterboden angearbeitet und Rasen angesät.

Gelungene Aktion: Die Bänke um die Eichen können sich sehen lassen!

Initiiert wurde die Aktion vom Schulleiter Herrn Rädke, welcher die Firma Bothe mit ins Boot holte. „Mit Jugendlichen zu arbeiten ist genau mein Ding“, so Peter Stegemann, welcher Bauleiter in der Firma Bothe ist. „Man sieht immer recht schnell, wer ein Faible dafür hat und wer nicht.“ Spaß hat es auf jeden Fall allen gemacht  und am Ende wusste auch jeder genauer darüber Bescheid, wie vielfältig der Beruf des Landschaftsgärtners ist. Ebenfalls wurde das Interesse an handwerklicher Arbeit geweckt. Eine der schönen Sachen sei, dass man am Ende das Werk seiner Hände mit eigenen Augen sehen kann, was auch sichtlich einigen Stolz mit sich brachte.

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